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Wir sind wilde pferde – ein Performancekollektiv, das seit 2010 zusammen arbeitet und verschiedene künstlerische Formate entwickelt. Wir arbeiten zwischen Performance, Musik, Tanz und Film. Thematisch forschen wir an der Schnittstelle von gesellschaftlich konsturierten Körperbildern, Bewegungsgewohnheiten und kulturphilosophischen Prämissen. In unseren Stückentwicklungen beginnen wir mit einem Alltagproblem, nehmen den produktiven Umweg über gesellschaftskritische und wissenschaftliche Analysen hin zu einem partizipativen Performanceformat.

 

Juliane Meckert

geboren 1982 in Leipzig, ist Schauspielerin, Autorin, Regisseurin und lebt in Berlin. Sie studierte bis 2004 Schauspiel am Mozarteum Salzburg, gab währenddessen und davor Lesungen in Leipzig in Orten wie z.B. Haus des Buches oder Schauspielhaus. Sie veröffentlichte ihre Arbeiten in verschiedenen Medien und nahm an playwright – workshops teil (u. a. Leitung: Bodo Hell, Barbara Schneider). Seit ihrem Studium arbeitet sie theatral im Stadtraum, z.B. Wien, Leipzig und Graz. Als Initiatorin und Mitglied war und ist sie Teil verschiedener Konstellationen (u.a. KJdT, Fritzpunkt Wien, internil Leipzig). Ihre Arbeiten thematisieren immer wieder konditionierte Realitäten – Ideologien, Religionen und „den Glauben“ daran, was gerade Wirklichkeit ist.

 

Miriam Welk

geboren 1983, machte ihren Bachelor der Tanzpädagogik 2005 an der CODARTS – Hogeschool voor Muziek en Dans in Rotterdam. Seit 2006 lebt sie in Berlin und arbeitet als Tanzpädagogin und Choreographin in soziokulturellen Projekten und in Ländern wie Spanien, Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten. Sie ist Choreographin und Initiatorin von wilde pferde, das 2010 mit der Produktion “phRasen der Dressur” den Publikumspreis des 100° Festivals in den Berliner Sophiensaelen gewann. Sie studierte Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und erhielt den Master of Arts (Choreographie) 2012. Seit 2014 lebt Miriam in Leipzig und kollaboriert seit 2016 projektbasert mir dem Peng! collective, welches in den Jahren 2015-2017 im Rahmen der Doppelpassförderung der Kulturstiftung des Bundes mit dem Theater Dortmund kooperiert. Neben verschiedenen Kollaborationen beschäftigt sie sich seit 2009 mit den Themen Erziehung, Disziplin, Zucht, Dressur und Erleuchtung bei Pferden und Menschen.

 

Stephanie Krah

geboren 1984, studierte Philosophie-Künste-Medien an der Universität Hildesheim und ist seit 2009 als freischaffende Soundkünstlerin und Performerin in den Bereichen Tanz und Theater tätig. Sie ist Gründungsmitglied des Tanz- und Performance-Kollektiv wilde pferde, Mit “Heilsversprechungen” folgte eine Kooperation mit dem Tanznetz Dresden und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau (2011). Seit 2013 ist sie für die Theatrale Subversion in Dresden tätig. Im Zuge der Doppelpassförderung der Bundeskulturstiftung entstanden hierbei die Bühnenproduktionen “1989: Exit Ghost” und “Terra Cocgnita” sowie “EPNOTIA”, ein Videowalk durch die Dresdener Neustadt. Für die vom TURN-Fond geförderte malaiwisch-deutsche Produktion “Msonkhano/Begegnungen” wurde sie 2014 von der Frl. Wunder AG als Musikerin und Performerin engagiert. 2015 folgte “Der schönste Tag des Lebens”, eine Theaterperformance mit Alltagsexpert_innen in Kooperation mit dem Staatstheater Oldenburg.

 


Kollaborateur*innen

aktuell arbeiten wilde pferde zusammen mit Alice Romoli.

In den verschiedenen Produktionen gab es zahlreiche Kollaborationen unter anderem mit

Nadja Hoppe, Feray Halil, Diana Zolotarova, Clemens Wegener, Sigrid Rotzler, Thomas Drerup, Fabian Russ, André Sicuro, Ansgar Prüwer, Dominik Raiser, Cleo Niemeyer, Carola Caggiano, Sina Nikolaus, Madllen Stange, Max Kirstein, Susan Schubert, Cindy Hammer und Till Giermann.