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SUPRAMATER

Ein Performance-Projekt über Mutterschaft (Oktober 2016)


Wir alle sind Kinder unserer Mütter. Wir wuchsen in ihren Bäuchen, kamen aus ihren Vaginas, tranken von ihren Brüsten, saßen auf ihren Schößen, zerrten an ihren Nerven… Wir alle kennen sie, die heilige, die unsichtbare, die unbezahlbare SUPRAMATER!

SUPRA lat. über, MATER lat. Mutter – die Übermutter, ein Archetyp der Selbstaufopferung und der bedingungslosen Fürsorge. Sie vollführt die absolute altruistische Handlung: Mutterliebe

Zwei Mütter gewähren in dieser Lecture-Performance Einblick. Körperbilder, Identitäten und biografisches Material verweben sich und begeben sich auf Konfrontationskurs mit einer Nicht-Mutter und ihrem wissenschaftlichen Vortrag. Schnittmengen und Reibungsflächen entstehen. Als symbolisierte Ur-Mütter nehmen wilde pferdedas Publikum unter ihre Fittiche. Dabei entsteht eine intime Situation, die nicht mehr zwischen Bühne und Zuschauerraum, trennt. Die Mütter nutzen ihre übernatürlichen Kräfte um sich in einer Gameshow herauszufordern, diese wird unterstützt und angefeuert von Antworten einer für das Projekt angelegten Umfrage, einem wissenschaftlichen Vortrag und natürlich dem Publikum.

Das Projekt SUPRAMATER ist Recherche-Projekt, lecture performance und Internetplattform. wilde pferde sehen in künstlerischen Praktiken das Potential, eindeutige Wertungen zu umgehen, Ambivalenzen und Widersprüche bestehen zu lassen und naturalisierte Annahmen über Mutterschaft und Familie zu dekonstruieren. Das Projekt erforscht die vielfältigen, eigensinnigen Arrangements und (Gleichberechtigungs-) Praxen von Frauen und Männern, die mit Entweder-Oder (Vollzeitmutter-Karrierefrau) Leitbildern der Gesellschaft brechen.

Hier geht es zur projekteigenen Umfrage

Mit Juliane Meckert, Miriam Welk, Feray Halil, Nadja Hoppe und Stephanie Krah.

Sprecher Audiocollagen: Thimo Teiche, David Berger
Berlin, Aufführungen Theater Zukunft: 9. und 10.12.2016
Dresden, Aufführungen Zentralwerk: 4. und 5.2.2017
Leipzig, Aufführungen Lofft: 27.2. – 1.3.2017

Berlin, Aufführung Frauenmärz: 24.-26.03.2017

Eine Produktion von wilde pferde in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V., LOFFT – DAS THEATER, Leipzig und dem Zentralwerk, Dresden. Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden.


Der Club der Wilden Pferde ruft zur ersten Vollversammlung

Für die Enteignung der Privatsphäre! Gegen die Privatisierung der Intimität!
Subjekt. manifestiert. Objekt.
(Juni 2015)

Eine partizipative Performance die sich mit privaten und öffentlichen Raum, Scham – Offenbarung, Grenzen, Masken, Rollen, Authentizität und Preisgabe über die Jahrhunderte bis Heute auseinandersetzt. u. A. mit Texten von Richard Sennett und Hannah Arendt.

<<Der Club der Wilden Pferde ist ein Geflecht von Künstler*innen, Menschen und Musikern, die sich aus ominösen Gründen immer wieder in Dresden zusammen finden… wir suchen uns Themen, Orte und Zeiten und machen Kunst draus – oder zumindest pädagogisch wertvolle Unterhaltung.>>

Eine wilde pferde Produktion in Kooperation mit dem Zentralwerk.

Mit Juliane Meckert, Stephanie Krah, Miriam Welk, Thimo Teiche, Clemens Zichner und Romy Weyrauch.

Am 04. und 05.06. 2015 @ Zentralwerk, Dresden

LINK „Der Club der wilden Pferde im Kaffeehaus
Kamera und Schnitt sind eine Pandarine & Panda Production.

 


PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen ptII

Der Film (Januar 2012)

 

Du bist das Mikro, Du stehst auf der Bühne, Du schaffst Realität. Das ist doch alles nur eine Bewusstseinsfrage? Diese Show, dieses Spiel. Was sind die Versprechen von denen du denkst, dass sie dich heilen? Welche Realität produzierst du damit und mit wem teilst du deine Vorstellung? Oder ist das nur eine Kette von Zusammenhängen und wo ist dann Vergangenheit und Zukunft? Bist du jetzt? Dein Wille geschehe

Produziert mit Unterstützung von Festpielhaus Hellerau , TanzNetzDresden, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dresden DE und Hotel Pupik – artists in residence St. Lorenzen (Österreich).


PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen (ptII)

Erstinszenierung März 2011, Weiterentwicklung September 2011

In PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen ptII stellen wilde pferde Fragen nach der Wechselwirkung von Glaubens- und Schaffenprozessen: Wie macht man Glauben und wie glaubt man dem Gemachten? Welchen Heilsversprechen folgt das individuelle Handeln? Braucht das Handeln Rhythmus, um zum Ritus zu werden? Wie viel Fiktion steckt in der Formel? In wie weit schaffen Heilsversprechen Wirklichkeiten? PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen ptII ist eine Untersuchung der Bewegungen des Alltags, der kleinen Gesten, die über sich hinaus verweisen auf größere Zusammenhänge.

PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen ptII wurde produziert in Unterstützung von Festpielhaus Hellerau , TanzNetzDresden, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Dresden DE und Hotel Pupik – artists in residence St. Lorenzen (Österreich).

Premiere PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen: 
Festspielhaus Hellerau
Dresden DE
Weitere Vorstellungen: Festspielhaus Hellerau Dresden DE, agora collective Berlin DE
Premiere PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen ptII: Mica Moca Project Berlin DE
Weitere Vorstellungen: SOPHIENSÆLE Berlin DE, KUNSTFESTIVAL BEGEHUNGEN Chemnitz DE, Wabe e.V Berlin DE


PhRasen der Dressur – Eine Herde findet ihren Weg

August 2010

In PhRasen der Dressur – Eine Herde findet ihren Weg dreht es sich um Erziehung und Dressur von der Schulklasse bis zum Zuchthaus; um Selbstdisziplinierung in Tanz- und Reitkunst; um den Körper als Instrument des Gehorsams und als Medium von Ausdruck und Kommunikation.

PhRasen der Dressur – Eine Herde findet ihren Weg (August 2010) wurde produziert mit Unterstützung von OSTRALE’010.

Premiere: OSTRALE’010 Dresden DE
Weitere Vorstellungen: OSTRALE’010 Dresden DE, Sophiensæle Berlin DE

 


PhRasen der Dressur

Juni 2009

Ein musikalisch tänzerischer Austausch über Disziplin, Erziehung, Zucht, Erleuchtung und Pferde.

PhRasen der Dressur wurde unterstützt durch die Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

Premiere: Semper Kleine Szene Dresden DE

Weitere Vorstellungen: Semper Kleine Szene Dresden DE, Tanzwoche Dresden | FriedrichstadtZentral e.V. Dresden DE, OpenDans Festival 2010 | Las Palmas Rotterdam NL