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Maren Kames am 27. Februar 2011 in der 100Wort! Festivalzeitung

Die Dressurmeisterin (und Soundtüftlerin) öffnet die Stalltür, auf die Spielwiese traben fünf junge Stuten. Sie scheuen, galoppieren und bäumen sich auf. Sie werden dressiert, vermessen, gescannt, getäschelt und begutachtet. Sie sind eigenwillig, verspielt, grazil, wild und zahm. Sie springen gegen Wände, schleichen an ihnen entlang, wälzen sich über den Boden und auf Strohhalmen. Mal formieren sie sich zu einer synchronen Herde, dann tanzt wieder jede nach der Choreographie der eigenen Instinkte. Es wird viel transportiert auf dem Rücken dieser Pferde, in diesen 50 Minuten. Es ist ein ausdrucksstarkes, wunderschön und witzig komponiertes Zusammenspiel aus Soundcollage, Körpersprache und Schauspieleinlagen. Ein Kunstritt, der einen das Wort „Ausdruckstanz“ tatsächlich einmal ganz unironisch und wörtlich benutzen lässt.


Coloradio-Beitrag zu unserer Arbeit

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Interview mit Henrik Wieland im Kunststoff Magazin


Boris Michael Gruhl am 18. Juni 2009 auf tanznetz.de

“PhRasen der Dressur”, so die höchst existenzielle, bild- und bewegungsintensive Choreografie von Miriam Welk, ist ein Dressurakt in dem die Unterschiede zwischen Mensch und Tier verschwimmen. Keine Flut, sondern wenige Bilder, gut gewählt und sozial abgeleitet, etwa die Verwendung einer Strumpfhose als Zaumzeug. Am Ende, im Theaternebel, zu betörenden Vokalisen, könnte man fast für den Himmel halten was die Hölle ist.


Gabriele Gorgas am 20. Juni 2009 in der Dresdner Neueste Nachrichten

Über Assoziationen muss man da gar nciht erst reden; auch in der Kunst geht es – und nciht immer ermutigend – um Funktionieren, Erziehung, Zucht, Erleuchtung. Eben um willige gut abgerichtete Arbeitstiere… Auch Pferde!